Der Bergbauer und der Bulle

von Stephan Kirste

Es geschah am nächsten Tag. Bereits der Tag davor begann grauenhaft, als der Bergbauer frühmorgens, noch früher als es ihm Gewohnheit war, in seinem Stubenbett aufschreckte, da der Gedanke in ihm einschlug, dass heute der schreckliche Tag für ihn anbrach, dem er trotz sorgfältigem Nachdenken nicht entgehen konnte.

Der heutige Tag wird ihm auferlegen, dass er entgegen der täglichen Notwendigkeit nicht in die Gummistiefel schlüpft, um die Kühe ins Freie zu treiben und anschließend den Stall auszumisten. Stattdessen würde er sich die Zähne putzen und seinen einzigen Anzug suchen, den er beim Tod seiner Bäuerin zum letzten Mal getragen und gesehen hatte. Sobald er die Ausgehschuhe, einen verschlissenen Haferlschuh, aus der Truhe hervorgekramt und entstaubt, die Jacke am Haken rechts neben der Tür, den Hut und den Stock an sich genommen hätte, würde er die Hoftür öffnen und das helle Licht des Tages ihn erfassen. Er würde in den schrecklichsten Tag seines Lebens hineingehen, mit großem Widerstand und gegen sein inneres Murren. Er stand vom Bett auf und tat, was das Schicksal ihm auferlegte.

Er musste mit Menschen reden, Ja, er musste zu den Nachbarn gehen und bei ihnen nach Worten suchen, er musste sie um einen Gefallen anflehen, was das Allerschlimmste war. Und er musste warten, ob ihm die Tür noch aufgeht, ob er das Gesicht noch erkennt, dass durch den Spalt zwischen Tür und Holzrahmen ihn missbilligend und prüfend ansieht, musste die sekundenlange Warterei aushalten, ob man ihm die Tür vor der Nase zuschlägt. Und bliebe die Tür den Spalt geöffnet, müsste er sich auf Anzüglichkeiten gefasst machen, wieso er sich nie hat blicken lassen, dass er auch nicht jünger wird, sondern älter wie hier alle. Und dass er nur herkäme, weil er etwas benötige und ansonsten sich nie geschert hat, was es im Leben der anderen hier am Berg für Schläge gegeben habe. Und was es denn nun Dringendes gäbe, fragte ihn die Bäuerin vom Nachbarhof.

Dass die Zeit gekommen sei, meinte er schüchtern, dass er nicht mehr Herr über seinen Bullen sei und zu alt für das mächtige Tier, das er nicht mehr bändigen kann. Und der Tag beim Metzger stehe ihm morgen bevor, und er ist allein. Soll ihm das seine eigene Sorge bleiben, mit diesen Worten schlug die Bäuerin die Tür zu, und er zog weiter zu den Höfen der anderen Nachbarn, klopfte von Tür zu Tür, traf auf Unverständnis, auf Häme und auf listiges Grinsen und die Schadensfreude, dass ihm das Anklopfen an fremde Türen und die damit verbundene Überwindung von Scheu und Widerwillen auferlegt war.

Er ist dann hinunter ins Tal gelaufen, um den Metzger um Hilfe anzugehen, ein wahrlich merkwürdiger Gedanke, wie ihm selbst auffiel. Und so hatte er keinen Sinn für die helle Sonne, die die feuchten Bergwiesen erwärmte, dass Nebel aufkam und über die Bergflanke gen Himmel zog, ein Naturschauspiel, das ihn trotz seines fortgeschrittenen Alters stets in den Bann zog.

Unten im Dorf sah der Metzger sich nicht in der Lage, den tödlichen Bolzenschuss im Stall des Bergbauern zu setzen und berief sich, um einem möglichen Vorwurf der mangelnden Hilfsbereitschaft zu entgehen, auf die eindeutigen Bestimmungen des Veterinäramtes. Er klopfte dem armen Bergbauern auf die Schulter, und man spürte bei ihm eine gewisse Missbilligung, von Nöten anderer behelligt zu werden.

Auf dem Heimweg den Bergbach entlang, blieb der Bergbauer nicht eine Sekunde stehen, um das Lichterspiel der aufspritzenden Wassertropfen in der Sonne zu betrachten. Er dachte an die gute Flasche Kirschwasser in der Vitrine seiner Stube und schwor sich, dass er sie keinesfalls zur Betäubung seiner Gemütsaufruhr an seinen Mund setzen würde, um peinigende Gedanken über den Tod in einer frohen Schläfrigkeit unter gehen zu lassen.

Zurück auf dem Bergbauernhof hetzte er sich in eine Gedanken lähmende Betriebsamkeit. Er holte den roten, alten Transporter, der zu seiner Verwunderung sofort ansprang, aus der Scheune und rangierte ihn rückwärts vor die Stalltür. Die Lücke zwischen Stalltür und Rampe des Transporters flankierte er mit alten Zäunen und frischem Holz und schlug mit der schweren Axt zur Befestigung Pfosten ein. Nachdem er eine Winde am Führerhaus angebracht und das Seil zur Stalltür hin ausgelegt hatte, verließ ihn die Betriebsamkeit wieder, und er ging in den Stall hinein.

Bald hatte er, wenn auch seine Bewegungen müde waren, den Stall ausgemistet, dem Tier frisches Stroh und Heu im Überfluss herbeigeschafft. Nach Ende der Arbeit lehnte er, auf die Mistgabel gestützt, sich gegen die Tür und betrachtete lange das mächtige Tier, mit Stolz und Fürsorge und mit einer großen Liebe, der Art, wie er es sich gewünscht hätte, dass sein Vater ihn als Sohn jemals betrachtet hätte, mit unbändigem Stolz und einem innigen Blick, der ihm das Gefühl gegeben hätte, der wertvollste Mensch auf Erden zu sein.

„Verzeih mir, verzeih, flüsterte der Bergbauer dem Bullen ins Ohr. „Aber du wirst mir nie verzeihen, das weiß ich. Warum auch?“ Da bemerkte  der Bulle die verweinten Augen des Bergbauern, spürte die zaghaften, fast zärtlichen Schläge der knochigen, verhärteten Hand an seinem muskulösem Hals und seiner breiten Kuppe. Wieder das Flüstern „Verzeih mir“ und die Tränen in den Augen, so dass der Bulle ahnte, welch grauenhafter Tag nach der Nacht auf ihn warten würde.

Der Bergbauer ist dann noch lange bei dem Bullen gesessen. Er dachte an die Geburt des Tieres, an die aufgeregte Hingabe bei den kleinsten Irritationen damals, so wie es später im Leben des heranwachsenden Bullen auch war, das atemlose Herbeizitieren des Tierarztes, wenn bei Krankheit die Angst ihn überfiel. Er dachte daran, wie er oft seinen Schlaf bewachte und die Atmung beobachtete, er dachte an die vielen Stunden, die er an seiner Seite im Stroh schlief, dachte an das stundenlange Streicheln.

Als er spät in der Nacht die Stube betrat, erschrak er aus seinen Gedanken. Er hatte Besuch. Es war der Nachbarbauer, der reglos auf einem Schemel saß. Hinter einem Misthaufen versteckt, habe er die Rede zwischen ihm und seinem eigenen Weib vernommen und auch die Ablehnung seines Ansinnens, erzählte er, so habe er sich, ohne der Bäuerin Bescheid zu geben, auf den Weg gemacht und hier in der Stube auf ihn gewartet.

Der Bergbauer hat dann doch das Kirschwasser aus der Vitrine geholt, zwei Gläser randvoll eingeschenkt, und sie haben nicht geredet, sich hingehockt an den alten Tisch, aus dem Fenster gestarrt ins Dunkle der Nacht und den alten Ofen eingeheizt, obwohl ihnen nicht kalt war. Als beide dann im Stubenbett nebeneinander lagen, ohne sich zu rühren und mit geöffneten Augen auf das Eintreffen des Schlafes warteten, waren die Gläser mit dem Schnaps nicht angerührt.

Der nächste Morgen. Sie standen auf, gaben sich die Schnapsgläser in die Hand und tranken mit einem kräftigen Schluck die Gläser leer. Wortlos gingen sie die Stiege hinunter in den Stall. Der Bulle stand nicht eng bei der Stalltür, die feuchte Nase an das Holz gepresst, so wie es tagtäglich war, da drückte er stets mit ganzem Gewicht gegen die Tür, konnte es kaum erwarten, bis sie aufgeht, und nicht selten hat er sie im Hinausstürmen aus den Angeln gerissen, dass der Bergbauer im Reparieren allmählich sehr geübt war. Nein, heute stand er abgewendet in der hinteren Ecke und rührte sich nicht. Mit argwöhnischem Blick musterte er die beiden Männer, die nun zu ihm traten.

Es war kein Ruhmesblatt für die beiden Bauern, nichts für zarte Gemüter, wie sie im stillen Keuchen ihre Arbeit verrichteten, bis das Tier gewendet war. Bis es seinen Kopf aus der Stalltür hielt, bis seine Nase und seine Hörner mit dem Seil umschlungen waren.

Es herrschte klare Arbeitsteilung. Draußen der Bergbauer, der die Winde betrieb und drinnen im Stall der Nachbar, der hinter dem Tier stehend das Heraustreiben versuchte. Schläge mit der flachen Hand auf dem Hintern, mit dem schweren Holzknüppel.  Schläge, zunächst zaghaft ausgeführt, Schläge mit eher symbolischer Bedeutung, dann Schläge, die schlimme Schmerzen brachten. Und es zeigte sich mal wieder, dass im Schlagen und Wüten man sein Mitgefühl verdrängt und dass trotz der stummen Tränen sich Brutalität breitmacht.

Und sie hatten Erfolg, wenn auch nur für kurze Dauer. Kaum machte der Bulle einen Schritt zum Stall hinaus, wollte er sich beim Anblick des roten Transporters sofort wieder zurück ziehen. Doch eine Umdrehung an der Winde war geschafft, das Seil straffte sich, das Tier ging kurz in die Knie, streckte sich mit wuchtiger Körperdrehung in die Höhe, dass die Hörner krachten und der Transporter sich lärmend rückwärts verschob. Der Bauer starrte besorgt zur Winde in Sorge, sie könne abreißen. Dann ein gewaltiges Ankurbeln der Winde, heftige Schläge von hinten auf den Arsch des Tieres, als könnten Schlagen und Lärmen das eigene stumme Aufschreien übertönen. Tritte in die Flanken, auch in den Magen, Kurbeln an der Winde, Knüppelschlage auf Knie und Ferse, lieber kurzer Gewaltexzess als langes Quälen. Aufschrei des Nachbarn, dass man ablassen soll und all das nicht zu ertragen sei. Ratloser Blick der Männer, und da, mit einem zornigem Wutgeschrei randalierte der Bulle zu den Seiten, dass die hölzerne Barrieren brachen und die Pfosten aus der Erde schleuderten.  Er setzte einen Schritt vor gegen die Winde, dann der wütende Kopfruck, energisches Rückwärtsgreifen der Beine, ein Hochspringen mit Seitwärtsdrehung, sein quälendes Gemuhe, die Achtungsschreie der Männer. Mit lautem Knall zerriss das Seil, und das Tier jagte davon, mit ausschlagenden Hinterbeinen, mit zornschnaubendem Gebrüll, als wäre er endlos langer Gefangenschaft entronnen.

Der Koloss rammte bei seinem wilden Herumtoben den mächtigen Kopf, die starken Hörner in die Erde, wühlte wie von Sinnen im Boden, dabei die erdverstopften Nüstern ausprustend. Ein zügelloses Kopfschütteln, dass der Rotz bis zu den Bäumen flog, Ausschlagen der Beine, Herumschleudern des massigen Körpers, Angst einflößendes Heranpreschen. Er jagte auf den Bergbauer zu und vermied doch im letzten Moment den Todesstoß.

Als der Sturm vorüber war, war das Gemüsebeet verwüstet, waren die Holzterrasse, Stuhl und Tisch auf der Veranda, Lieblingsplatz des Bauern, an dem er sich jeden Tag zur Ruhe in die Sonne setzte, zerschmettert. Es folgte ein stundenlanges Innehalten des Tieres, ruhiges Stehen im Schatten der Bäume, Ausschnaufen in gewaltigen Atemzügen. Bedächtig gesellte sich der Bergbauer zu ihm und hockte sich auf den Boden, hielt die Arme um die Knie geschlungen, den Blicken voller Verachtung ausgesetzt.

Langsam erhob sich der Bergbauer und fing mit dem Reden an. Da lauschte der Bulle den beruhigenden Worten und ließ zu, dass der Mann mit der Hand über seine Nüstern strich. Das war ein Fehler. Der Bergbauer nutzte den Moment und schlang eine Eisenkette um Hörner und Unterkiefer, an der ein Stahlseil befestigt war. Und mittels dieser und anderer verabscheuungswürdiger Maßnahmen zwängte er nach stundenlangem Einsatz das Tier auf die Ladefläche des roten Transporters und fuhr sofort los. Zu diesem Zeitpunkt war der Bergbauer auf sich allein gestellt. Der Nachbar hatte längst das Treiben nicht mehr ausgehalten und ist ohne Grußwort und ohne einen Blick des Abschieds einfach davongelaufen.

Auf der kurvigen Bergstraße hinunter ins Dorf hielt der Bergbauer eisern den Blick auf den Asphalt gerichtet und sah nie  in den Rückspiegel, da waren die aufgerissenen Augen des Bullen zu sehen, wenn er mal erschöpft stehen blieb. Ansonsten hörte man das ständige Reißen am Seil, wildes Seitwärtstreten, dass der Wagen schwankte und quietschte.

Beim Abladen im Hof der Metzgerei ging es erstaunlich sachlich zu. Der Bulle trat ruhig und gefasst rückwärts die Laderampe runter, gleich drei Mann klemmten ihre starken Arme unerbittlich um seinen Hals. Doch als der Metzger mit dem Bolzenschneider das Seil durchtrennte, schleuderte mit einem Brüllen, wie es das Tal von einem Bullen noch nie gehört hat, der Bulle die drei Männer weit von sich und jagte in einem gewaltigen Galopp durch den angrenzenden Zaun und rannte eine Mauer nieder. Er tobte in den Nachbargärten, in denen Apfelbäume in ihrer Blüte standen, rammte ständig wieder seinen Kopf in die Erde, dass Erdklumpen und Grasbollen aufflogen. Dabei schüttelte er den Kopf hin und her, wie auf der Suche nach einer Antwort, was heute mit ihm geschehen soll.

Scheinbar ungerührt informierte der Metzger die Gendarmerie, die kurz darauf mit fünf  Mann erschien. Es folgten Durchsagen mit Megaphon, ein kurzer Berichts des Vorfalls und die Aufforderung, dass die Anwohner dem Tier nicht zu nahe kommen und sich in Acht nehmen.

Als der Bergbauer sah, wie ein Gendarm die Maschinepistole aus dem Wagen holte und ein zweiter seine Pistole entsicherte, lief er so schnell er konnte zu ihnen hin, bat um Einhalt, dann flehte er die Beamten um ein Nichtstun an. Das Tier wird bald zur Ruhe kommen und ruhig stehen, er werde ihm einen Strick um den Hals binden und mit ihm nach Hause gehen, versicherte er aufgeregt, ganz bestimmt werde sich das Tier nach Hause führen lassen, das ist doch gerade sein Ansinnen, wieder daheim zu sein. Und wie er alles bereue, rief der alte Mann und hetzte die paar Schritte auf den Metzger zu, dass er vom Verkauf absehe und den Vorschuss zurückzahlen werde und dass der Metzger ihm dabei helfen möge, sein Tier unbeschadet wieder auf den Berg zurückzuführen.

Aber der Metzger stand weiter da mit breiten Beinen, zuckte mit der Schulter und verwies mit dem Blick auf die Gendarmen, wohin der alte Bauer zurückeilte, um sein Flehen fortzusetzen. Für diese Art von Vorkommnis habe man seine strikten Anweisungen, der Schutz von Anwohner genieße absolute Priorität, hieß es, und dann setzten sich die Beamten in Bewegung, zu den Nachbargärten, aus denen einige Hilferufe zu ihnen drangen.

Da stellte sich der alte Bauer ihnen in den Weg und schrie sie an, rüttelte wie von Sinnen an ihren Schultern, um sie zur Vernunft zu bringen. Und als er mit beiden Händen die Maschinenpistole umklammerte und dem Beamten zu entreißen suchte, erhielt er einen Ellbogenschlag, dass er zu Boden stürzte. Sofort rappelte er sich auf, eilte den Gendarmen davon, um das Allerschlimmste zu verhindern.

Als er sein Tier, geduckt in eine verhetzte Körperhaltung, bei einem Apfelbaum entdeckte, ging er erst ruhigen Schrittes, dann, als er die Gendarmen sich nähern hörte, lief er mit lautem Keuchen und schwenkenden Armen auf das Tier zu, in der Hoffnung, dass es seine gute Absicht erkennen möge und seine Reue, dass alles ein böser Irrtum sei und beide gemeinsam wieder nach Hause gehen.

Dann schützte er noch mit dem Arm sein Gesicht, als der Bulle auf ihn losstürmte und einfach durch ihn durchlief, als wäre er nie für ihn da gewesen. Das Horn riss ihm in seinem Fallen die Brust auf, ein Hufschlag zerschlug ihm Gesicht und den Unterleib. Aber er sah noch, als er sich auf der Erde krümmte, wie sein Bulle auf die Gendarmen zuhielt, wie das mächtige Tier unter dem Feuer der Maschinenpistole zusammen zuckte und in die Erde einbrach, ein lauter, dumpfer Einschlag, Erde spritzte in die Luft. Das Tier bäumte sich auf, versuchte auf die Beine zu kommen, da ließ eine Salve seinen Hals aufplatzen. Kugeln schlugen in seinen massigen Leib ein, und viel Blut floss, aus dem aufgeplatzten Hals, aus den Einschusslöchern am Leib, aus Maul und Ohren und auch aus den Augen. Aber deutlich erkannte der Bergbauer, da beide, der Bulle und er, sich anschauten, den zornigen Blick voller Verachtung beim Bullen, der mit einem grimmigen Ausatmer verlosch. Auch der alte Bergbauer schloss seine Augen und fühlte den Schmerz nicht mehr. Und so sind beide in gleicher Sekunde verendet, Auge in Auge.

Die Glocken läuteten vom nahen Kirchturm, und das Gebimmel wehte über das Dorf. Dann herrschte Stille. Die Blüten der Apfelbäume leuchteten, und die Schneereste aus dem langen Winter glitzerten in der Sonne.

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